Das neue Jahr lädt dazu ein, Rückschau zu halten. Was hat das Vokalensemble d’accord 2016 ausgezeichnet?

Es lässt sich recht leicht in zwei Abschnitte einteilen. Die Zeit vor unserem Sommerkonzert und die danach. Von Beginn des Jahres haben wir uns sehr konzentriert und ruhig auf unseren Auftritt in eli.ja vorbereitet. Eine extra eingerichtete Vorbereitungsgruppe hat den Rahmen des Konzerts vorgegeben. Mehrere Treffen im Anschluss an die Probe waren nötig, um Fragen wie Programm, Abfolge, zusätzliche Programmpunkte und die kulinarische Versorgung zu klären. Außerdem musste die Werbung überlegt werden.

Sonst haben wir unserem Namen alle Ehre gemacht. In den Proben ging und geht es schwerpunktmäßig um die Vokale. A,E,I,O und U sowie die komplizierten Umlaute beschäftigen uns immer wieder. Lohn dieser Beharrlichkeit ist sicherlich der homogenere und ausgewogenere Klang des Chores insgesamt. Die beiden Konzerte, das eine zur Fête de la musique kurz vor unserem Konzert und der Auftritt in der Kirche der Jugend, zeigten unsere Vielseitigkeit im Repertoire. Wir lassen uns nicht auf etwas festlegen! Der lyrische Titel unseres Programms sollte dieses Kennzeichen verdeutlichen: Die Katze der Rose der Wolke zeigt unsere Wandelbarkeit, zwischen engagierter Chormusik des 20. Jahrhunderts über fast spätromantischer Gegenwartsmusik bis hin zur Romantik und dem gefälligen Jazzstandard. Ania hat ein Händchen Chorstücke auszuwählen, die einerseits zu unserer Geschichte passen und andererseits unserem Vermögen angemessen sind. In St. Elisabeth waren die Stücke, die eher elegisch angelegt sind, sicher passender aufgrund der schwierigen Akustik.

Im ersten Halbjahr hat uns außerdem der Beitritt zum Saarländischen Chorverband beschäftigt. Letztlich haben wir uns dazu entschieden, nicht als Verein sondern als einfaches Mitglied beizutreten. 

Das Konzert war ein größerer Einschnitt in diesem Jahr. Vier z.T. langjährige Mitglieder des Chores haben sich von uns per Email verabschiedet. Deshalb bleibt es unsere Aufgabe weiter nach Sängerinnen und Sängern zu suchen. Nach dem Konzert begannen wir neue Stücke kennen zu lernen: Das Debussy-Stück kannten einige schon aus unserer Vergangenheit. Das Gershwin-Stück setzt unser letztes Konzert-Stück sinnvoll fort. Momente ist ein Schritt zu deutschsprachiger Chormusik, der ja im letzten Konzert fehlte. Die lady of France schult unser Zählvermögen und das Hochgeschwindigkeitssingen.

Das Chorwochenende in Dreisbach war sehr harmonisch und von Claudia toll vorbereitet. Allgemein wurde gelobt, wie gut sich Ania auf die zwei Tage vorbereitet hat und wie entspannend die Probenarbeit insgesamt war.

Für das neue Jahr bleibt zu hoffen, dass wir wieder schöne Auftritte haben werden und der Zusammenhalt im Chor sich weiterhin zeigt.

Konzertposter version A Konzertposter version B Konzertprogramm Fete de la musique Probewochenende DreisbachAlle Bilder: © Dirk Schröder

Dirk